Allgemeine Fragen:

Es gibt überall in Deutschland Senioren, die Bedarf an Unterstützung haben. Der demographische Wandel verstärkt diesen Bedarf enorm. Im Jahr 2030 werden 2,17 Mio. Senioren Bedarf an vorpflegerischer Betreuung haben. 2010 waren es bereits über eine Million. Das bedeutet, dass es selbst im bevölkerungsärmsten Landkreis 13.200 Senioren betraf.

Ja, unser Konzept sieht es vor, dass unsere Lebenshelfer in ihrem Wohnumfeld tätig sind, unabhängig vom Hauptsitz der SeniorenLebenshilfe in Berlin.

Nein, da es zum einen organisatorisch nicht möglich ist und zum anderen unserem Konzept einer langfristigen und zuverlässigen Unterstützung widerspricht.

Nein, es ist von den Senioren nicht gewünscht, dass der Lebenshelfer in Begleitung einer anderen Person kommt, da die Unterstützung im Privatbereich des Seniors erfolgt und es sich um private Dienstleistungen handelt.

Ja, das ist möglich. Jedoch erst, wenn alle Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit erfüllt sind. Denn, wenn wir jedem Bewerber die Möglichkeit geben würden, hätten unsere Lebenshelfer keine Zeit mehr für ihre Senioren.

Fragen zur Tätigkeit:

Als Lebenshelfer begleiten Sie Ihre Senioren zum Einkauf, zum Arzt und zu anderen Terminen außer Haus. Da die meisten unserer Senioren nicht mehr gut zu Fuß sind, ist hierfür ein PKW erforderlich.

Grundsätzlich ist das nicht vorgesehen, da wir kein Pflegedienst sind. Sofern Sie die fachliche Qualifikation besitzen, steht es Ihnen frei, dies selbst zu entscheiden.

Da gibt es zwei Möglichkeiten. Einerseits können Sie sich durch andere Lebenshelfer vertreten lassen. Andererseits ist auch eine Vertretung durch die eigene Familie möglich, bspw. Kinder oder Ehe-/Lebenspartner.

Fragen zur Partnerschaft mit der SeniorenLebenshilfe:

Durch gemeinsame Werbemaßnahmen generieren wir Anfragen von potentiellen Kunden. Diese werden durch das Kundentelefon in der Zentrale beraten und dem Lebenshelfer vor Ort übermittelt.

Ja, leider sind wir gezwungen eine sogenannte „Warteliste“, da wir täglich neue Anfragen von Senioren erhalten, aber nicht immer einen Lebenshelfer zur Verfügung haben. In diesen Fällen nehmen wir die Daten der Senioren in unsere Datenbank auf und greifen auf diese zurück, wenn wir einen verfügbaren Lebenshelfer haben.

Ja, wir bieten Ihnen einerseits eine Schulung, die Ihnen das Grundwissen hierfür vermittelt. Ebenfalls haben wir mit einen Buchhaltungs-Service einen Rahmenvertrag geschlossen, damit Sie Ihre Buchführung kostengünstig erledigen lassen können.

Die SeniorenLebenshilfe wirbt einerseits ganz klassisch, durch Anzeigen in der Zeitung, Direktmarketing und PR sowie in den neuen Medien über Google, Bannerwerbung und einem eigenen Blog.

Ja, Sie müssen sich in Ihrem Arbeitsumfeld bekannt machen. Sie erhalten von uns Schulungen zum Thema Marketing und Werbung und einen Marketingplan mit Werbemaßnahmen für unsere Zielgruppe. Selbstverständlich erhalten Sie von und auch das benötigte Werbematerial um die Werbemaßnahmen durch zu führen.

Ja, unter der Voraussetzung, dass sich Ihr Hauptberuf mit der Tätigkeit als Lebenshelfer vereinen lässt. Dies können wir gern gemeinsam prüfen.

Die Schulungen finden alle online über das Handbuch statt. So gibt es keinen Reiseaufwand und auch keinen vorgegebenen Termin, an dem Sie die Schulungen absolvieren müssen.

Der Vertrag läuft unbefristet. Gekündigt werden kann zum Ende eines jeden Vertragsjahres.

Ja, in Ausnahmefällen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Sie benötigen einen Führerschein und am besten auch einen eigenen PKW. Am Anfang ist auch Carsharing eine denkbare Alternative. Für die Bürotätigkeiten benötigen Sie einen Computer oder einen Laptop mit Internetzugang. Für die Erreichbarkeit ist ein Festnetzanschluss und ein Mobiltelefon erforderlich bzw. ein Mobiltelefon mit zusätzlicher Festnetzrufnummer.

Fragen zu den Kosten/Gebühren/Einkommen:

Die Einstiegsgebühr beträgt 840,34 Euro netto. Die monatliche Gebühr beträgt 150,00 Euro netto.

Nein, weil Sie diese nicht für die Aufträge zahlen, die wir Ihnen vermitteln, sondern für alle Leistungen, die wir Ihnen zur Verfügung stellen unter anderem ein Kundentelefon, Werbematerial und Schulungen.

Die Einstiegsgebühr ist 14 Tage nach Vertragsunterzeichnung fällig. Die monatlichen Partnergebühren werden immer am Monatsende abgebucht.

Da unsere Lebenshelfer Ihren Lebensunterhalt von Ihrer Arbeit als Lebenshelferin bestreiten, ist diese Frage grundsätzlich mit ja zu beantworten. Dennoch ist nicht jeder Einkommenswunsch realisierbar. Gern erstellen wir Ihnen eine individuelle Einkommensberechnung.

Nein, grundsätzlich nicht. Das ist jedoch abhängig von Ihrer Lebenssituation. In der Regel liegt die Investition zwischen 2.500,00 und 5.000,00 Euro, Ausnahmen bestätigen diese. Gern erstellen wir Ihnen eine individuelle Investitionsplanung.

Hierzu beraten wir Sie gern persönlich, da die Möglichkeiten vielfältig sind und individuell angepasst werden müssen.

Hierzu haben wir eine beispielhafte Einkommensberechnung erstellt, welche in unserer Broschüre einzusehen ist.

Die Gewerbeanmeldung kostet je nach Gemeinde zwischen 11,00 und 50,00 Euro. Eine Schufa-Auskunft kann kostenlos angefordert werden. Das polizeiliche Führungszeugnis kostet 13,00 Euro. Ein professionelles Foto kostet Sie zwischen 100,00 – 150,00 Euro.

Damit Sie einen Anhaltspunkt für Ihre künftige Belastung haben, sollten Sie die Steuern im Vorfeld überschlagen. Hierzu müssen Sie den Gewinn abzüglich Werbungskosten berechnen. Den errechneten Wert können Sie in einen kostenlosen Onlinerechner zur Einkommensteuer eingeben. Der Rechner ermittelt die zu zahlende Einkommensteuer auf Basis der eingegebenen Werte. Eine hundertprozentige Aussage über die Höhe der Einkommensteuer kann mit dieser Berechnungsmethode natürlich nicht getroffen werden, denn sie ersetzt keinen Steuerberater. Für rechtssichere Auskünfte sollten Sie einen Steuerberater hinzuziehen.

Nein, die sind in der Partnergebühr enthalten.

Fragen zur Selbstständigkeit:

Ja, Ihr Arbeitgeber muss einer Nebentätigkeit zustimmen. Eine Abstimmung ist in den meisten Fällen ebenfalls notwendig. Hinweis: Es darf keine Konkurrenzsituation entstehen und Sie dürfen nicht während des Urlaubs oder einer Krankschreibung arbeiten.

Wenn Sie hauptberuflich einer Festanstellung nachgehen, oder Arbeitslosengeld beziehen, müssen Sie sich in ihrer selbständigen Nebentätigkeit nicht krankenversichern. Das gilt, solange die wirtschaftliche Bedeutung untergeordnet ist und der zeitliche Aufwand unter 15 Wochenstunden bleibt.

„Kleinunternehmer“ ist lediglich ein umsatzsteuerrechtlicher Begriff. Liegen Ihre gesamten Einnahmen eines Geschäftsjahres unter 17.500,- EUR, entfällt die Umsatzsteuerpflicht. Liegen die Einnahmen unter 17.500,- EUR haben Sie die Wahl zwischen der Regelbesteuerung und der Kleinunternehmerregelung.

Grundsätzlich ja. Sie dürfen nur Ihre Hinzuverdienstgrenze nicht überschreiten.

Sofern Sie noch Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, müssen Sie zwingend darauf achten, dass Sie 15 Wochenarbeitsstunden nicht überschreiten, da sonst Ihr Anspruch auf das Arbeitslosengeld erlischt.

Krankheit und Urlaub haben wir in unserer Beispielrechnung bereits mit 8 Wochen berücksichtigt. Ebenfalls haben wir die Position „betriebliche Rücklagen“ integriert. Die Höhe können Sie selbst bestimmen. Auf dieses Geld können Sie in solchen Fällen zurückgreifen. Ab der 7. Krankheitswoche erhalten Sie über Ihre Krankenversicherung Krankengeld.

Es gibt bundeseinheitliche und bundeslandabhängige Fördermittel. Wenn Sie Arbeitslosengeld I beziehen, erhalten Sie als Förderung den Gründungszuschuss. Bei Bezug von Arbeitslosengeld II können Sie als Förderung Einstiegsgeld erhalten. Die Beratungsförderung Gründercoaching Deutschland (GCD) der KfW können Sie in den ersten 5 Jahren nach der Gründung nutzen. In der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie können Sie außerdem die Fördermittel für Ihr Bundesland recherchieren.

Grundsätzlich nicht. Voraussetzungen dafür sind: Ihre Arbeitszeit darf 15 Stunden pro Woche nicht überschreiten und die Gründung muss im Nebengewerbe erfolgen. Außerdem gibt es Einkommensgrenzen. Sobald Sie diese überschreiten, wird Ihnen das Arbeitslosengeld entsprechend Ihres Einkommens gekürzt.

Ja, Sie müssen sich versichern. Hierfür können Sie weiterhin bei Ihrer bisherigen Krankenkasse versichert bleiben und zahlen den Beitrag selbst.

Dies ist keine Pflicht. Einige Banken schließen jedoch die Nutzung des Privatkontos als Geschäftskonto aus. Allgemein raten wir Ihnen, ein separates Konto zu eröffnen. Dies vereinfacht Ihnen die Belegsortierung und unterbindet ein aufwändiges Kennzeichnen privater Zahlungsvorgänge. Eine klare finanzielle Trennung zwischen Ihrer Firma und Ihnen als Privatperson wird so ebenfalls geschaffen. Außerdem erhalten Buchhalter, Steuerberater sowie das Finanzamt sonst auch einen Einblick in all Ihre privaten Zahlungsvorgänge.

Die erste Anmeldung nehmen Sie beim Gewerbeamt vor. Dadurch wird das Finanzamt und die IHK/HWK informiert. Diese übersenden Ihnen unaufgefordert ein Erfassungsformular. Die Unterlagen vom Finanzamt sollten Sie mit Ihrem Steuerberater ausfüllen. Eine Mitgliedschaft in einer der beiden Kammern ist Pflicht, auf Grund des Tätigkeitsschwerpunktes sollten Sie die Industrie- und Handelskammer wählen.

 Ja, die Tätigkeit als Lebenshelfer erfordert eine Gewerbeanmeldung. Diese nehmen Sie in der Gemeinde- oder Stadtverwaltung vor. Dort füllen Sie einen Antrag aus und reichen diesen ein. Nach Entrichtung der Gebühr (11,00 – 50,00 Euro) wird Ihnen der Gewerbeschein ausgehändigt und die selbstständige Tätigkeit kann aufgenommen werden.

Ja, jede Änderung, die das Versicherungsverhältnis betrifft, muss mitgeteilt werden. Auch, wenn sich daraus keine Änderungen ergeben.

Sofern Sie keine Vorkenntnisse in der Buchführung besitzen, sollten Sie unbedingt einen Steuerberater oder analog ein Buchführungsbüro mit der laufenden Buchhaltung beauftragen. Denn Sie sollten nicht unterschätzen, wie viel Zeit Sie tatsächlich in die Buchführung investieren müssen, wenn Sie diese selbst übernehmen. Zuerst einmal müssen Sie Kenntnisse in der Buchführung sowie im Steuerrecht erwerben und auf dem aktuellen Stand halten. Außerdem benötigen Sie ein benutzerfreundliches Buchführungsprogramm, welches Sie zunächst erstmal ausfindig machen und in welches Sie sich einarbeiten müssen. Erst dann ist es Ihnen möglich, die laufende Buchführung zu erledigen, was ebenfalls einige Zeit in Anspruch nimmt. Diese Zeit können Sie sinnvoller in das Kerngeschäft investieren, was meist die Kosten relativiert.

Hinweis: Sobald Probleme auftreten, müssen Sie in jedem Fall einen Steuerberater hinzuziehen.

Juristisch gibt es in Deutschland kein „Muss“, einen Steuerberater für die Erstellung der Steuererklärungen einzuschalten. Mit entsprechenden Vorkenntnissen können Sie dies eigenständig erledigen. Sofern keine Kenntnisse vorhanden sind, ist die Beauftragung eines Steuerberaters der richtige Weg.